PURelastik - der Flüssigkunststoff für die Dachabdichtung bei Foliendach

Dachabdichtung bei Foliendach mit Flüssigkunststoff

 

Dachabdichtung bei Dachfolien - Schadensbilder

Die Schadensbilder bei Foliendächern sind annähernd immer gleich:

Folien liegen meist auf Dämmstoffen, z.B. Polystyrol, auf. Dabei findet eine Weichmacherwanderung vom höherwertigen Kunststoff, in diesem Fall die Kunststofffolie, in den geringwertigeren Kunststoff, hier das Polystyrol, statt. Dieser Effekt führt zu Versprödungen und/oder zu Schrumpfungsprozessen. Mit der Schrumpfung verändert die Folie ihre Lage und bewegt Durchdringungen von der ursprünglichen Position weg. Besonders deutlich wird das bei Dacheinläufen, die bei ausreichender Bewegung die Verbindung zum Fallrohr verlieren.

Die mit der Schrumpfung entstehenden Kräfte führen aber auch zu Rissbildung in der Fläche und Abrissen an Lichtkuppeön, Aufbauten und an der Attika.

Dachabdichtung bei Dachfolien - Dachsanierung

Für die Sanierung solcher Dächer stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Komplettabriss verursacht erhebliche Kosten. Eine wirtschaftliche Alternative ist die Dachsanierung mit Flüsasigkunststoff mit Vlieseinlage in Vollarmierung.

Dabei wird im ersten Schritt die geschrumpfte Folie entkoppelt. Mit der Entkoppelung entstehen Fehlstellen in der Folie. Diese werden durch geeignete Materialien aufgefüllt und fixiert. Anschließend wird die gesamte Fläche oder bei Sparversionen nur die Fugen armiert und das ganze Dach mit Flüssigkunststoff nachbeschichtet, bis die geforderte Schichtdicke erreicht ist.

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

Dieses Dach ist mit Folie abgedichtet, die durch Weichmacherwanderung stellen- weise stark geschrumpft ist. Die Versprödung und die auftretenden Kräfte führen dann zum Aufreißen der Fugen.

Typische Schadensbilder bei geschrumpften Folien. Insbesondere überall dort, wo die Folie fixiert ist, treten Spannungen auf, die später bei Material-ermüdung zu Rissen führen.

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

Die schrumpfende Folie verspannt die Dachoberfläche,

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

so dass selbst fest verbaute Dachgullys aus ihrer Verankerung gerissen werden

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

Das offensichtliche Schadensbild erlaubte in diesem Fall eine "Sparsanierung": in Vollarmierung wurden sämtliche Fugen und Anschlüsse ausgeführt.

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

Nach dem Laminieren wurde die Gesamtfläche noch mit PURelastik beschichtet.

Der Flüssigkunststoff PURelastik hat sich bei der Sanierung von Foliendächern sehr gut bewährt. Die Haftung am Untergrund ist bei sorgfältiger Reinigung so gut, dass meist kein Primer benötigt wird.

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

Die Verfahrensweise ist auch hier wie bei Bitumendächern: zuerst die Dachdurchbrüche abdichten, dann wird die Restfläche beschichtet.

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

dann die Anschlüsse, wie hier z.B. an Glasaufbauten und Attika,

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

dann wird die Restfläche beschichtet.

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

Auch hier wird wieder der Flüssigkunststoff vorgelegt,

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

das Vlies eingebettet und mit Besen blasenfrei in den noch flüssigen Kunststoff gedrückt.

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

Das Vlies wird bis zur vollständigen Durchtränkung mit Flüssigkunststoff in mehreren Lagen nachbeschichtet.

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

Durch die Weichmacherwanderung ist die Folie geschrumpft und spröde geworden. Durch das Schrumpfen entstehen Spannungen, die durch Auftrennen aus der Folie genommen werden müssen.

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

Der dabei entstehende Riss wird vor der Überschichtung mit Flüssigkunststoff fachgerecht durch Einsetzen einer Ersatzfolie wieder verschlossen.

Dachsanierung mit Flüssigkunststoff PURelastik auf einem Foliendach

Erst danach kann das Dach in Vollarmierung saniert werden.